Bauchnabel
Das Piercen des Bauchnabels ist in neuerer Zeit das wohl beliebteste bei Mädchen und Frauen. Leider ist es aber auch nicht ganz unproblematisch, da der Bauchnabel an einer Beugestelle des Körpers liegt, an der sich Schweiß und Feuchtigkeit beim Schwitzen sammeln und auch so mancher Schmutz. Daraus resultiert eine bis zu neunmonatige Abheilzeit in extremen Fällen. Da jeder Mensch individuell ist, ist es natürlich sein Bauchnabel auch. Es kommt in seltenen Fällen vor, daß sich ein Bauchnabel gar nicht piercen läßt. Die Form des Bauchnabels gibt auch die Piercingstelle vor, manchmal kann man nur an der Seite oder nur unten piercen. Steht der Bauchnabel jedoch heraus, so darf er auf keinen Fall gepierct werden.
Eine sehr wichtige Angelegenheit ist natürlich die Auswahl des Schmucks. Er muß ausreichend groß sein und egal wie man sich bewegt, beugt oder streckt sollte er genügend Freiraum haben. Die meisten Piercer bevorzugen beim Ersteinsatz einen gebogenen Barbell, da er eine kleinere Fläche für Angriffe durch mechanische belastungen, wie z.B. Kleidung gibt. Setzt man als erstes einen Ring ein, so könnte dieser ständig zur Seite gedrückt werden und die Wunde könnte vernarben. Der eingesetzte Barbell sollte lang genug ausgewählt werden um die Reinigung und Pflege so leicht wie möglich zugestalten.
















