Brustwarzen

ANATOMISCHES ZUR BRUSTWARZE DER FRAU:

Die weibliche Brust besitzt zwischen 12 und 25 Milchdrüsen, die alle einen seperaten Milchgang zur Brustwarze haben.
Sollte man beim Piercen einen oder mehrere dieser Milchkanäle unterbrechen, wird die Muttermilch dennoch ihren Weg zur Brustwarze finden. Das einzige Problem das entstehen kann, ist daß sich Milch in einem unterbrochenen Milchkanal stauen könnte das eventuell Entzündungen hervorrufen kann. Daher sollte man sich nach einer Schwangerschaft die Brustwarzen erst piercen lassen, wenn sichergestellt ist, daß die Milchproduktion komplett versiegt ist.
Als absolut klar sollte jedoch sein, daß wenn eine Frau schon Brustwarzenpiercings trät und sie nach der Geburt ihr Baby stillen will die Piercings herausgenommen werden, da Kleinkinder einen sehr empfindlichen Gaumen haben.

Die Brustwarze ist eine sensible Stelle und daher ist bei vielen Kunden und Kundinnen in den ersten Monaten nach dem Piercen die Berührungsempfindlichkeit gesteigert. Vor allem Männer machen hier ganz neue Erfahrungen. Solange das Piercing abheilt, sollte man aber auf Spielchen noch verzichten, da sich die Abheilphase von 2 - 3 Monaten sonst erheblich verlängern kann.

Hat man sich dazu entschlossen, sich eine oder beide Brustwarzen piercen zulassen, legt man fest ob horizontal oder vertikal gepierct wird. Man kann auch in beide Richtungen piercen, jedoch muß dann das erste Piecing komplett abgeheilt sein bevor man das Zweite sticht.