Bei einem gut ausgebildeten und verantwortungsbewußten Piercer kann man davon ausgehen, daß keine größeren Gefäße oder Nervenbahnen durch den Stich verletzt werden, da er während seiner Ausbildung gute Kenntnisse der Anatomie vermittelt bekommt.
Beim Piercen werden alle Hautschichten durchstochen und dadurch kann es natürlich auch zu Blutungen kommen, die jedoch völlig harmlos sind solange keine größeren Gefäße durchstochen werden. Dies wird durch eine gute Ausbildung wie oben schon angesprochen vermieden.
Der Piercer ertastet die Blutgefäße oder weiß auf Grund seiner Ausbildung wo sie verlaufen.
Da bei allen Standardpiercings keine Nervenbahnen (sensorische und motorische) verletzt werden können, sie verlaufen in der Regel geschützt im Körperinneren besteht hier eigentlich keine Gefahr von Lähmungen und der Gleichen.
Ausnahmen bestätigen jedoch wie immer die Regel, der Nervus Facialis läuft durch die Wangen und da besteht die Gefahr bei einem Wangenpiercing (Cheek), daß dieser verletzt werden könnte. Wir empfehlen Euch, laßt die Finger von solchen Piercings!!