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Er sollte eine Piercerausbildung absolviert haben, die in der Regel 2 Jahre dauert. Viele Piercer besuchen Wochenendseminare, die aber mit Sicherheit nicht die erforderliche Ausbilung und das erforderliche anatomische Wissen einer zweijährigen Ausbildung vermitteln. Nicht nur wegen der Privatsphäre der Kunden sollte Beratungs - und Wartebereich vom eingentlichen Piercingbereich abgetrennt sein, sondern hauptsächlich wegen der Hygiene und der Konzentration des Piercers Einen Piercer der Euch oder andere im Studio rauchen läßt, könnt Ihr getrost vergessen. Genauso ist es mit Tieren, den Tier - und auch Menschenhaare bedeuten ein hohes Infektionsrisiko Es sollte über Risiken und Gefahren, genauso über eventuelle Spätfolgen aufgeklärt werden. Zusätzlich sollte der Piercer auch eventuelle Allergien, Krankheiten, Medikamenteneinnahme oder eine bestehende Schwangerschaft ansprechen oder darauf hinweisen welche Risiken daraus hervorgehen könnten. Wichtiger Bestandteil des Gesprächs sollte auch das Schmuckmaterial das beim Ersteinsatz angewendet wird sein. Laßt Euch die Vorgehensweise des Piercens genau erklären. Das gleiche gilt für den Prozess des Sterilisierens, also erst ins Ultraschallbad und anschließend in den Autoklaven ( Druckdampfsterilisator), auf die gleiche Weise sollte auch der Schmuck sterilisiert werden. Der Autoklav sollte in regelmäßigen Abständen vom Gesundheitsamt kontrolliert werden, ist dies der Fall so kann Euch der Piercer auch ein aktuelles Protokoll darüber vorlegen. Ohne Handschuhe geht gar nichts, und zwar auch wenn er z.B. telefoniert hat oder zwischendurch doch mal kurz was anderes macht gilt, er muß neue Handschuhe anziehen, achtet darauf. Nach dem der Piercer Euer Piercing gestochen hat, klärt er Euch über die Nachbehandlung und die zu verwendenden Heilmittel auf. Da dies eine sehr umfangreiche Sache ist gibt Euch ein guter Piercer diese Anleitung auch schriftlich mit, lest es Euch am besten noch im Studio durch und wenn Ihr dann noch Fragen habt, fragt am besten sofort.
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